Die Hyparschale wird im Sommer 2026 regelmäßig für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Vom 7. Juni bis zum 15. August können Interessierte die Magdeburger Architektur-Ikone jeweils sonntags von 14 bis 17 Uhr entdecken und einen Blick in das eindrucksvolle Bauwerk im Stadtpark werfen.
Mit dem neuen Angebot möchte die Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg (MVGM) die Hyparschale auch außerhalb von Tagungen, Kongressen und Veranstaltungen stärker für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Besonders Architekturinteressierte, Gäste der Stadt sowie Magdeburgerinnen und Magdeburger erhalten dabei die Gelegenheit, das außergewöhnliche Gebäude in entspannter Atmosphäre zu erleben.
Neben der imposanten Architektur öffnet sonntags auch das Pop-up-Café im Foyer- und Terrassenbereich. Besucherinnen und Besucher erwartet dort ein gastronomisches Angebot mit Kuchen, kleinen Snacks und Getränken.
Darüber hinaus wird die Galerieebene der Hyparschale zum Treffpunkt für Kunst- und Fotografieinteressierte. Ab dem 14. Juni 2026 präsentiert der Magdeburger Fotograf Rayk Weber dort seine Pop-up-Galerie „Wandurlaub“. Gezeigt werden eindrucksvolle Aufnahmen von moderner Stadtarchitektur und spektakulären Landschaften aus verschiedenen Regionen der Welt.
Im oberen Bereich des Gebäudes befindet sich außerdem die „Ulrich-Müther-Galerie“. Die Dauerausstellung widmet sich dem bekannten Bauingenieur Ulrich Müther, nach dessen Entwürfen die Hyparschale 1969 errichtet wurde. Von der Galerie aus bietet sich zugleich ein besonderer Blick in die Halle selbst sowie durch die markante Glasfassade auf den Stadtpark, die Elbe und den Magdeburger Dom.
Die Hyparschale gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der Nachkriegsmoderne in Ostdeutschland. Charakteristisch ist ihre außergewöhnliche Dachkonstruktion aus hyperbolischen Paraboloidschalen, die Ulrich Müther international bekannt machte. Nach umfassender Sanierung wurde das Gebäude 2024 als modernes Tagungs-, Kongress- und Ausstellungszentrum wiedereröffnet.