Eventdetail
Hier finden Sie nähere Informationen

26. Telemann-Festtage 10.03.

Johanniskirche
Klassik, Musik
Datum
Uhrzeit

„BARBARISCHE SCHÖNHEIT“
Suiten, Konzerte und Lieder mit osteuropäischem Flair

Ausführende

Graciela Gibelli Sopran
Dorothee Oberlinger Blockflöte
Marcel Comendant Cymbalon

Il Suonar Parlante Orchestra
Vittorio Ghielmi Viola da gamba und Leitung

Als Mitzwanziger trat Telemann in die Dienste des Reichsgrafen von Promnitz in Sorau (heute Żary). Dem jungen Mann mit wachem Geist eröffneten sich prägende Jahre. Er erschloss sich nicht nur die mit französischer höfischer Musik gefüllte Notensammlung des Grafen, sondern lernte bei Festen und in Wirtshäusern die polnische und hanakische (mährische) Folklore kennen. Der improvisatorische Einfallsreichtum der Musizierenden faszinierte ihn ebenso wie der rhythmische, melodische und harmonische Reichtum dieser Musik. Telemann schwärmte von ihrer „wahren barbarischen Schönheit“, die ihn ein Leben lang nicht mehr losließ und mit deren Integration in die Kunstmusik er vielen ein Vorbild war.

In einem kongenialen Zusammenspiel sprengt das preisgekrönte Ensemble Il Suonar Parlante Orchestra die Grenze zwischen Komposition und Improvisation und verbindet Werke von Telemann mit der titelgebenden und von Vittorio Ghielmi arrangierten Suite Barbarische Schönheit zu einem mitreißenden, farbenfroh-folkloristischen Konzertereignis.

Dauer: 110 Minuten inkl. Pause

19.00 Uhr Konzerteinführung

Programm

Georg Philipp Telemann
Konzert a-Moll für Blockflöte, Viola da gamba, Streicher und Basso continuo TWV 52:a1
Suite a-Moll für Blockflöte, Streicher und Basso continuo TWV 50:a3 (Ausschnitte)

Johann Gottlieb Graun (?)
Konzert d-Moll für Viola da gamba, Streicher und Basso continuo

Barbarische Schönheit
Suite, zusammengestellt und arrangiert von Vittorio Ghielmi

Veranstalter: Zentrum für Telemann-Pflege und Forschung

Tickets: ab 10 Euro

Im Zusammenhang mit der Sicherheit von Besuchern bei Veranstaltungen werden zusätzliche Taschenkontrollen durchgeführt. Um lange Wartezeiten beim Einlass zu vermeiden, werden Besucher gebeten, große Taschen und Rucksäcke am besten gleich zu Hause zu lassen und auch bei kleineren Taschen auf die Mitnahme von Glasflaschen, Spraydosen, spitzen oder scharfen Gegenständen u. ä. zu verzichten. Bei bestimmten Veranstaltungen ist die Mitnahme von Taschen und Rucksäcken vollständig seitens der Veranstalter untersagt. Erfolgt ein Verbot zur Mitnahme von Taschen und Rucksäcken kann nach der Kontrolle des Inhalts die Abgabe verpflichtend gegen Entgelt in Höhe von 2,00 € verlangt werden.

Zurück