AMO Kulturhaus

Das AMO wurde in den 1950er Jahren als betriebliches Kultur- und Kongresshaus nach den Plänen der Architekten Pohl und Gspann erbaut. Sein Name wurde abgeleitet von der Bezeichnung „Allgemeine Militär Organisation“, einer Verwaltung großer, unter sowjetischer Verwaltung stehender Betriebe (SAG-Betriebe).

An den blockhaften Monumentalbau grenzt ein schlichter Seitentrakt. Charakteristisch für das Hauptgebäude ist die barockisierend-axiale Fassadengliederung; der Einfluss der expressiven Architektur des Art déco ist spürbar.

Im Inneren befinden sich ein großer Saal mit über 700 Sitzplätzen, ein kleinerer Ballett- und Musiksaal (Kleiner Saal), Klubräume und eine Gaststätte. Der Ballettsaal wurde mit Wandmalereien ausgestaltet.

Hinter dem Kulturhaus liegt eine Parkanlage, darin eingebettet ist der „Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz“.